1. Damen: 30:21 Niederlage – Kollateralschaden in Wehe

erstellt am: 31.01.2018 | von: HTSF Senne | Kategorie(n): Allgemein

Vergangenen Sonntag ging es für die 1. Damen zum (zu dem Zeitpunkt) Tabellenletzten TuS SW Wehe.

 

Dass „Tabellenletzter“ lediglich eine Platzierung ist und nicht stellvertretend für einen leichten Sonntagsspaziergang steht,wussten der Trainer und auch die Mannschaft. Schon der dezimierte Kader, bedingt durch Krankheitsfälle und Arbeitseinsätze bereiteten der Mannschaft schon vorab ein wenig Skepsis.
Wir fuhren also mit 8 Feldspielern, aber dafür 3 Torhütern Richtung Rahden –Nele Dresrüsse und Chiara Lippmann aus der zweiten Mannschaft unterstützten uns daher netterweise. Trotz allem an dieser Stelle nochmal vielen Dank.

Nachdem das Aufwärmen etwas „müde“ absolviert wurde, starteten wir mit einem 3:0 Vorsprung in das Spiel. Das sollte aber das einzige Mal im Verlauf des Spiels bleiben, dass wir uns führend absetzen konnten.

Stattdessen machten wir die dreifache Anzahl an Schritten zurück und gaben das Spiel recht schnell aus der Hand – genau wie den Ball. Viele technische Fehler, Fehlpässe und unkonzentrierte Aktionen im Angriff, sowie in der Abwehr sorgten dafür, dass der TuS Wehe zur Halbzeit bereits einen Vorsprung von 14:9 geschenkt bekommen hatte. Großzügigkeit zeigten auch die Schiedsrichter in der Vergabe der Zeitstrafen, die leider überwiegend nicht durch aggressives, sondern durch verspätetes Abwehrverhalten unsererseits zustande kamen. Wir wollten den Sieg, doch Wehe wollte ihn mehr und wir haben keine Sekunde dafür gesorgt, etwas Anderes zu kommunizieren – weder auf dem Spielfeld, noch von Bank. Die Motivation sank, denn fehlende Ideen und Alternativen konnten leider nicht kompensiert werden.

Irgendwann haben wir uns dann aufgegeben. Man kann an dieser Stelle definitiv von einer Kollektivleistung sprechen. Wir geben alles dafür, dass so ein Desaster unter unseren Möglichkeiten nicht noch einmal vorkommen wird. Im Kreis drehen hilft da nicht viel – kommendes Wochenende müssen wir uns nun erneut zusammenraufen, um geschlossen und als Mannschaft zu gewinnen und zu erkennen, dass wirklich jeder individuell seinen Teil dazu beitragen muss.